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Vennbrand: Was gilt für Obst, Gemüse und Trinkwasser?

Nach dem Brand im Hohen Venn fragen sich viele Menschen: Kann ich Obst und Gemüse aus meinem Garten noch essen? Ist mein Trinkwasser sicher? Die Verbraucherschutzzentrale sagt Ihnen, worauf es ankommt.

Inhaltsverzeichnis

Obst und Gemüse: Das sollten Sie tun

  • Waschen Sie Obst und Gemüse vor dem Essen gründlich mit Wasser.
  • Schälen Sie Wurzel- und Knollengemüse, zum Beispiel Möhren und Kartoffeln.
  • Werfen Sie unverpackte Lebensmittel weg, wenn sie direkt mit Asche oder Ruß in Kontakt gekommen sind.

Nach der bisherigen Einschätzung waren die Mengen an abgelagerter Asche und Staub zu gering, um die Böden erheblich zu belasten. Schadstoffe könnten sich vor allem direkt auf Obst und Gemüse abgesetzt haben. Das ist eine fachliche Einschätzung – noch kein abschließendes Untersuchungsergebnis.

 

Leitungswasser: Bisher keine auffälligen Werte

Nach Angaben des wallonischen Umwelt- und Gesundheitsministers wurden beim kontrollierten Leitungswasser keine gesundheitlich unzulässigen Werte festgestellt. Es kann weiterhin getrunken werden. Die Behörden überwachen das Wasser verstärkt bis Ende 2026.

Nutzen Sie eine private Wasserquelle, die nicht regelmäßig kontrolliert wird? Wenn das Wasser ungewöhnlich aussieht, riecht oder trüb ist, trinken Sie es nicht, bevor es untersucht wurde.

 

Was ist noch unklar?

Es sollen auch Bodenproben genommen werden. Wo und wann genau die Proben genommen werden, welche Stoffe untersucht werden, und welche Ergebnisse vorliegen werden, ist noch offen. Die Untersuchungen sind also noch nicht abgeschlossen.

Die Verbraucherschutzzentrale fordert klare Informationen über die weiteren Ergebnisse – auch in deutscher Sprache. Sobald neue verlässliche Erkenntnisse vorliegen, sollten sie der Bevölkerung verständlich mitgeteilt werden.

 

Weitere Informationen

Offizielle Informationen der Wallonie: https://www.wallonie.be/de/brand-im-hohen-venn-lagebericht-und-empfehlungen

Quellen: Auskünfte der Wallonie und der Föderalagentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (4. September 2026) sowie die Mitteilung der wallonischen Regionalabgeordneten Christine Mauel vom 15. September 2026 über die Aussagen von Minister Yves Coppieters. Stand: 16. September 2026.

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